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Sep
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Studie Kollaborative Produktentwicklung und Digitale Werkzeuge

CONTACT Software, Fraunhofer IPK und VDI initiieren repräsentative Umfrage unter Deutschlands Ingenieuren

Bremen, Berlin, Düsseldorf, 15. September 2011 – Anfang Oktober startet der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit Unterstützung von CONTACT Software und dem Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) eine Online-Umfrage unter einer ausgewählten Gruppe seiner über 140.000 Mitglieder zum Thema kollaborative Produktentwicklung. Die Antworten werden vom Fraunhofer IPK ausgewertet und in einer abschließenden Studie zusammengefasst. Untersucht werden soll, wie Ingenieure ihre heutige Situation wahrnehmen, was vorrangige Anforderungen und Problemstellungen in der Zusammenarbeit mit anderen sind und wo digitale Werkzeuge eine bessere Unterstützung als bisher leisten müssten. Zielgruppe der vom IPK konzipierten Erhebung sind vor allem Produktentwickler und Konstrukteure, aber auch Projektmanager, Verantwortliche für den Betrieb der Engineering-IT sowie Entwicklungsleiter. Erste Ergebnisse der Studie mit dem Titel „Kollaborative Produktentwicklung und Digitale Werkzeuge. Defizite heute – Potenziale morgen“ werden voraussichtlich im Dezember 2011 veröffentlicht.

Was sind die besonderen Kennzeichen der heutigen, kollaborativen Produktentstehung? Wie agiert der Ingenieur in seiner virtuellen Arbeitswelt? Welche Vor- und Nachteile bringt dies mit sich? Wo besteht Verbesserungsbedarf in Hinblick auf digitale Werkzeuge und Prozesse? Welche Rolle spielen die Neuen Medien wie Soziale Netzwerke? Diese und andere Fragen zählen zu den Kernthemen der Studie. „Gerade in einem besseren Zusammenspiel aller Beteiligten der kollaborativen Produktentstehung liegt noch ein großes Verbesserungspotenzial für die Fertigungsindustrie“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark, der das Geschäftsfeld Virtuelle Produktentstehung im IPK leitet. „Mit der repräsentativen Befragung der VDI-Mitglieder wollen wir die heutige Arbeitsweise von Ingenieuren unter wissenschaftlichen Aspekten analysieren, um belastbare Informationen u.a. für den Einsatz bedarfsgerechter Softwaretools zu liefern“. Die Studienergebnisse sollen auch in eine Roadmap IT 2020 einfließen, die der VDI im nächsten Jahr vorstellen möchte.

Über Fraunhofer IPK Berlin
Das Fraunhofer IPK betreibt in sieben Geschäftsfeldern und zahlreichen Dienstleistungszentren angewandte Forschung und Entwicklung für den industriellen Produktionsprozess. Das Institut erarbeitet Methoden und Technologien für das Management, die Produktentwicklung, den Produktionsprozess und die Gestaltung industrieller Fabrikbetriebe. Neben eigenen Beiträgen zur anwendungsorientierten Forschung werden neue Lösungen in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft entwickelt. Die im Rahmen von Forschungsprojekten erzielten Basisinnovationen überführen Fachleute gemeinsam mit Industriepartnern in funktionsfähige Anwendungen, deren Erprobung im Versuchsfeld des Produktionstechnischen Zentrums (PTZ) Berlin oder direkt vor Ort bei den Kunden erfolgt.

Im Geschäftsfeld Virtuelle Produktentstehung entstehen unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. R. Stark neue Vorgehensmodelle, Entwicklungsmethoden und digitale Werkzeuge für die Informations- und Prozesssteuerung sowie das modellbasierte Entwickeln. Die Entwicklung der digitalen Engineering-Werkzeuge wird begleitet von Studien und industriellen Forschungsprojekten.

Über VDI Verein deutscher Ingenieure
Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. ist Sprecher der Ingenieure und der Technik. Mit seinen über 140.000 Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Europas. Als gemeinnützige und unabhängige Organisation ist er zentraler Ansprechpartner für technische, berufliche und politische Fragen. Sein starkes Netzwerk unterstützt den Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Ingenieuren. Der Fachbereich Informationstechnik in der VDI-Gesellschaft Produkt- und Prozessgestaltung widmet sich diesem Themenfeld in einer interdisziplinären, querschnittsorientierten Vorgehensweise. Betrachtet wird insbesondere die anwendungsnahe Informationstechnik. Es werden aktuelle Themen aufgegriffen und neue Aktivitäten initiiert. Verschiedene Fachausschüsse beschäftigen sich derzeit vor allem mit den Themen Wissensmanagement im Engineering, Wissensbasierte Konstruktion sowie MES (Manufacturing Execution Systems).
CONTACT Software ist einer der führenden Anbieter von Lösungen für den Innovationsprozess und das Product Lifecycle Management (PLM). Zu den Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen und Marktführer der Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automotive, Betreiber öffentlicher Infrastrukturen sowie Hightech-Branchen wie Medizintechnik und Aerospace.

Im Mittelpunkt des Produktportfolios stehen die Lösungen CIM DATABASE für das Produktdaten- und Product Lifecycle Management (PDM/PLM), CONTACT Project Office für das 360° Projektmanagement von Produktentwicklungsprojekten und CONTACT Workspaces für das CAD-Datenmanagement und die kollaborative Produktentwicklung.

CONTACT Software GmbH
Barbara Scholvin
Wiener Str. 1-3
D-2835 Bremen
bsc@contact.de
0421 / 20153-17
http://www.contact.de

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